Faszinierendes FilmKonzert

Das Kulturzentrum Linse ermöglichte Manuela Klöckner die Realisierung einer Idee:
„For Bunita Marcus“ von Morton Feldman als FilmKonzert;


„For Bunita Marcus“, das große Klavier-Solo des amerikanischen Komponisten Morton Feldman war am Samstag, 17.9.2022 im Kulturzentrum Linse in Weingarten zu erleben. Auf der Bühne des Kinosaales stand jedoch kein Flügel.
Nach einer persönlichen Begrüßung und einführenden Worten der Pianistin Manuela Klöckner öffnete sich der Vorhang im Kinosaal für den mit Spannung erwarteten „KonzertFilm“ von Manuela Klöckner.

Die filmische Aufzeichnung des Werkes hatte die Pianistin im Herbst letzten Jahres eigenhändig umgesetzt.
Das hochkonzentrierte klangliche Geschehen verwob sich mit der visuellen Ebene zu einem intensiven Gesamteindruck, der sich über über 75 Minuten hin ausbreitete. Im Kinosaal mit seinen spezifischen Gegebenheiten wurde das FilmKonzert zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die gewählte Kameraperspektive, fokussiert auf Tastatur und Hände, widmet sich mit stiller und durchdringender Aufmerksamkeit jedem einzelnen Ton, seinem Erscheinen und Verschwinden im summenden Klingen, das den Raum erfüllte. Das Publikum war still, aufmerksam, gebannt. Aus dem inneren des Flügels stiegen Bilder auf, abstrahierten die Bildvision auf der Leinwand, flossen über das weiche, mystische Miteinander der Hände.

Welche inneren Erscheinungen, Einblendungen oder Empfindungen sich bei den Zuhörern ins Hörbild mischten, wohin die persönlichen Pfade im weiten Feld führten, weiß nur jeder selbst. Am Ende fanden sich Publikum und Pianistin wieder vereint im herzlichen Applaus.

Mit seinen radikalen Positionen gilt Morton Feldman in den begrenzten Zirkeln der zeitgenössischen Musik als Star. Auf den Spielplänen der Konzerthäuser findet man ihn jedoch selten. Oftmals gehen nur große Bühnen das Wagnis ein, Situationen herbeizuführen, die es möglich machen, Feldman zu hören.
Im Dunkel des kleinen Linse-Saals befand man sich in großer Gesellschaft: Auf Chris Villars homepage, die im internationalen Überblick Feldman-Kunstaktionen ankündigt, im Rückblick sammelt und würdigt, ist nun im Herbst 2022 auch Weingarten in der berühmten Liste verzeichnet – neben London, Berlin, Philadelphia, Rom und Wien.

Bild/Pressetext: Timmo Strohm

Das Kulturzentrum Linse ermöglichte die Realisierung einer Idee:

Manuela Klöckner mit „For Bunita Marcus“ von Morton Feldman als FilmKonzert;

Kalender 2022

Der Kalender 2022 ist da!

Er zeigt das Anti-Corona Street-Art Projekt für Kinder der Stadt Ravensburg! 36 Kids haben ihn mitgestaltet und ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit gezeigt, in der ersten Ravensburger Riesenbuch-Spielplatz-Galerie!

Den Kalender gibts jetzt für kurze Zeit als Erinnerung ans Projekt und als Hilfe für Ottokars Puppentheater, das von Corona hart erwischt wurde. Außerdem muss das Puppentheater immer wieder umziehen, was hohe Kosten verursacht und weitere Vorführ-Möglichkeiten wegnimmt. Hier könnte man sehr helfen, indem man sich selbst einen duften Kalender an die Wand hängt.

Hier gehts zur Bestellseite!

Culture Station

Die Culture Stations sind Terminals für Schaufenster oder Innenräume, die Infos und Multimedia-Inhalte zeigen.

Sie sind fernsteuerbar und werden über den Verein „Kulanzamt“ mit kulturellen Inhalten versorgt. Außerdem zeigen die Terminals Werbung und Infos der betreibenden Geschäfte.

Culture Stations entstehen aus Upcycling. Die Bildschirme dafür sind meist, aber nicht immer, eine Spende der Weingartener Firma IWO gGmbH.

Culture Stations zeigen Bewegtbilder in Ihrem Schaufenster

Die ideale Culture Station besteht aus einem einfachen Bildschirm und einem Raspberry Steuergerät.

„Mini“ Culture Station mit Upcycling Gebrauchtbildschirm

Das Projekt „Smart City Art“ der Stadt Weingarten läuft auf den Culture Stations und wird von der Stadt gefördert.

Culture Stations: von 40cm bis 5 Meter

Culture Stations entstehen

Smart City realisieren mit Culture Station

Culture Stations sind die ideale Lösung für Smart City Konzepte. Sie sind praktisch wartungsfrei und sind sehr einfach zu bedienen. Die Bedienungsanleitung heißt: „Stecker rein, fertig“.

Sie können durch Fernwartung betreut werden, die Benutzenden können aber auch einfach mit wenigen Handgriffen ihr eigenes Programm aufspielen. Alle Culture Stations laufen mit Raspberry Pi Computern, so dass praktisch jede Art von Lautsprecher oder auch Kamera angeschlossen werden kann.

DADURCH KANN PRAKTISCH JEDE SMART CITY FUNKTION VERBUNDEN WERDEN.

Culture Stations stehen über QR Codes mit ihrer Aktionsseite in Verbindung, so dass an der aufgestellten Station die zugehörigen Internet Seiten abgescannt werden können. Sie können minuten-aktuell Informationen publizieren, Multimedia Inhalte wiedergeben oder auch als nachts oder im Magazin der Ladenüberwachung dienen.

Im Schaufenster kann eine Culture Station auch ein reichhaltiges Kulturprogramm zeigen – Kurze Clips von wenigen Minuten Dauer unterhalten Ihre Kundschaft, ziehen neugierige Blicke an und können Events ankündigen oder darstellen.

Newsletter: Freiwillige Pflichtlektüre

Die „Freiwillige Pflichtlektüre“ ist als fortlaufende Schriftenreihe gedacht, die allgemein – als Newsletter – interessante Unternehmungen des Vereins oder seiner Mitglieder darstellt.

Heft Nr. 1: Coropod

Das erste Heft (Nr. 2021/ 1) erklärt ausführlich „COROPOD“,
ein System zur Schnellveröffentlichung oder Automatik-Veröffentlichung, das in Zeiten der Corona-Pandemie nützlich sein kann. Verfasser: Timmo Strohm

Download hier:

Die Zerstörung von Corona

Auf die speziellen Veränderungen und Erfordernisse der Pandemie hat unser Verein mit neuen Arbeitsweisen, Werken und Innovationen reagiert bzw. Menschen aus dem Umfeld zur Mitarbeit motiviert:

  • Annette Stacheder: Künstlerisch designte Hygiene-Masken (nicht mehr bestellbar!)
  • Eddie Briebrecher / Büro für Gestaltung: Coronafighter (siehe unten). Das Logo ist für Hygiene-Kampagnen gedacht und darf zur Nicht-Kommerziellen Nutzung (!) heruntergeladen werden
  • Happening. Bei Gerhard Reuther, Ravensburg, wurde ein „anti-covid“ Kunstaktion veranstaltet, bei der ein Außen-Wandgemälde (Mural) im Zentrum stand. Für die Vernissage wurde ein spezielles Hygiene-Konzept erstellt.
  • Timmo Strohm stellt Kulturschaffenden und Stadtverwaltungen mit „coropod“ ein Konzept für Sofortpublikation bereit, das Informations-Verteilung im Krisenfall vereinfacht und beschleunigt.

Bei Interesse an einem der Punkte gerne schreiben an: mailto:corona@kulanzamt.de

Coronafighter
(c) 2022 Eddie Briebrecher – Der „Coronafighter“ darf benutzt werden, um für Hygienemaßnahmen gegen Corona Werbung zu machen