Alexander Habisreutinger: swing state

2026 Ausstellung: Alex Habisreutinger: swing state
Vernissage: Sonntag, 1.3.2026, 14:00 Uhr

Dauer: Sonntag, 1. März 2026 bis Sonntag, 3. Mai 2026

Vernissage: swing state
Sonntag, 1. März 2026, 14:00 Uhr, Broner Platz 3, 88250 Weingarten im Showroom Stacheder

Der Künstler Alexander Habisreutinger zeigt ab 1. März aus Holz geschaffene Skulpturen und Tuschezeichnungen im Showroom Stacheder. Veranstalter der Ausstellung ist der Kulturverein „Kulanzamt – kein Amt & unbefugt e. V.“, der sich dafür einsetzt, Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen und sie einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen.

Alexander Habisreutinger ist ein Poet des Naturstoffes Holz. Seine Arbeiten feiern die Natürlichkeit des Materials, gepaart mit dem künstlichen Eingriff menschlicher Kreativität. Das Ergebnis sind unter anderem organisch wirkende Objekte, denen man ihren unverwechselbaren, charakteristischen und sehr eigenen Stil ansieht. Technisch und gestalterisch haben die Ideen einen besonderen Wiedererkennungswert: Er spielt mit der Natürlichkeit auf eine Art und Weise, die zugleich formvollendet und originell ist.

Das Kulanzamt präsentiert Habisreutingers Kunst aus Holz auch darum gern, weil der Werkstoff einen so deutlichen Bezug zur Natur setzt. Wie bei anderen Aktionen des Vereins geht es auch darum, die Nachhaltigkeit ins Zentrum menschlicher Aktivität zu stellen. Wenn die hölzerne Skulptur in den Raum greift, greift im Wald bereits der nächste Schössling nach der Sonne. Dauer der Ausstellung: 1. März bis 3. Mai 2026.

Vernissage: Sonntag, 1. März, 14 Uhr, Broner Platz 3 im Showroom Stacheder. Öffnungszeiten: Mittwochs 9 bis 12 Uhr, sonntags 14 bis 17.30 Uhr. Extratermine für Einzelne und Gruppen jederzeit nach Voranmeldung (0174 / 9607150 oder info@kulanzamt.de). Der Eintritt ist frei.

Text: Timmo Strohm

Bild: Alex Habisreutinger

Annette Stacheder: Resonanz der Stille

Die Resonanz der Stille: Annette Stacheder setzt Lautlosigkeit in Malerei und Fotografie um

Die Stille ist die Arbeitsmethode. In ihr passiert Feinstoffliches, das sich in Konzepten
ausdrückt und als Malerei realisiert. Ohne Schnörkel, ohne verbale Begriffe.

Stille ist die Spannung, die sich in Farben entspannt.

Resonanz bedeutet dabei, dass man innehält. Die Spannung zwischen zwei aktiven
Momenten ist eine kreative Kraft. Dieser kurze Moment treibt Annette Stacheder an, immer
wieder Neues zu machen.

Das kann die Stille in einer Kirche sein, im Wald oder an einer Wasseroberfläche. Es geht
darum, die Arten der Stille wortlos, visuell, auszudrücken. Nach dem Stillemoment kommt
ein starkes Echo, der Einfall. Die Spannung baut sich so auf, dass Neues entstehen kann.
Es gilt, die Einsamkeit zuvor auszuhalten und zuzulassen. Alles, was an Ablenkung
dazwischenplatzt, würde mindern – der Stille etwas nehmen. Als ob nach einem
Musikstück kurz Stille ist, die vorzeitiger Applaus zerbricht. Die Stille, in der ein Genuss
stattfindet, ein Sich-Identifizieren, kann durch vorzeitiges Lärmen zerstört werden.
Hat man Gleichgesinnte, die verstehen und sich begeistern können, sind das sind die
größten Glücksgefühle des Kreativen und der eigentliche Antrieb, warum man als natur-
begeisterter Mensch Kunst für andere Menschen macht. Die Hoffnung ist, dass die
Ansteckung gelingt; dass auch andere in die Natur gehen, um der Lautlosigkeit zuzuhören.


Ort: Rathausgalerie Grünkraut, Scherzachstr. 2, 88287 Grünkraut
Vernissage: 28.1.2026, 19:00 Uhr;
Musik: Patrick Pinda-Abignault, Laudatio: Timmo Strohm
Ausstellungszeit: 28.1. 2026 bis 20.3.2026
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8:00 – 12:00 Uhr
Mo, Di, Do 14:00 – 16:00 Uhr
Mi 16:00 – 18:30 Uhr

Freitag, der Dreizehnte 2026 – 02 – 13

2026 Lesereihe

Freitag, der Dreizehnte

Freitag, der 13. im „Kulanzamt“

Grusel in Oberschwaben, Grusel in der süddeutschen Literatur. Timmo Strohm liest hiesige und regionale Spukgeschichten. Schattenspiele: Franz Bröger

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Broner Platz 3, 88250 Weingarten Agentur Strohm IT / Showroom Stacheder

Antonia Fuchs: Geigenbau heute

2026 Vortrag: Frau im Handwerk – Sonntag, 1.2.2026, 14:00 Uhr

Datum: 1. Februar 2026
Beginn: 14:00 Uhr
Ort: Broner Platz 3, 88250 Weingarten, Agentur Strohm IT / Showroom Stacheder

Vortragende: Antonia Fuchs

Vortrag zum Thema Geigenbau: Für Musikfreunde, aber auch für alle, die sich für modernes Handwerk interessieren, gibt die angehende Geigenbauerin Antonia Fuchs aus Ravensburg einen Einblick in ihr spannendes Metier. Bemerkenswert ist dabei, dass die gelernte Managerin aus dem Business in den Familienbetrieb zurück wechselte und den Schreibtisch mit der Werkbank tauscht. Wer kommen mag, erhält nicht nur einen Überblick über die Feinheiten des Instrumentenbaus, sondern auch über die Situation einer alten Handwerkstradition, modern gelebt und vorgestellt. Der Eintritt ist frei.

Konzert: Kammerorchester Tettnang


EINLADUNG

22.2.2026, 17:00 Uhr – Konzert des Kammerorchester Tettnang unter der Leitung von Manuela Klöckner
Solistin: Nadeschka Ortega-Krajnc, Kontrabass

Festsaal Weißenau / Klosteranlage Weißenau, Abteistraße /88214 Ravensburg
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Im Anschluss an die Faschingstage eröffnet das Kammerorchester Tettnang das Orchesterjahr 2026 in kräftigen Farben. In festlicher Barock-Manier führen Solisten und Ensemble in sechs Sätzen durch ein Concerto Grosso von Georg Friedrich Händel. Das Klavierkonzert D-Dur HobXVII:11 von Joseph Haydn leitet die Dirigentin Manuela Klöckner als Solistin vom Flügel aus. Mit einer Serenade von Felix Weingartner mischen sich romantische Farbtöne in das Programm und im italienisch-romantischen Ton findet das Konzert dann auch sein spannendes Finale: Gemeinsam mit Nadeschka Ortega-Krajnc, Gastsolistin aus Österreich, spielt das Kammerorchester Tettnang das große Konzert h-moll für Kontrabass und Orchester von Giovanni Bottesini.

SISTER-HOODIE

Weltweit werden Frauen unterdrückt. Aufmerksamkeit hilft dagegen!

Patriarchalische Kulturen wollen die Stimmen der Frauen zum Verstummen bringen.
Selbst im Bereich der Kunst herrscht noch keine Gleichberechtigung.

Neun Künstlerinnen aus Süddeutschland haben sich zusammengetan, um in einer Kollektiv-Ausstellung die ganze Power weiblicher Originalität, Kreativpower und Kompetenz vorzuführen: das war die Ausstellung „HATSCHEPSUT – FRAU. MACHT. KUNST.“

— in Erinnerung an die erste Herrscherin eines Weltreiches. Macht wird einem nicht gegeben, frau nimmt sie sich.

Die Finissage ist am Sonntag, 30.11.2025, im „Kulanzamt“ Weingarten, 14:00 Uhr. Eintritt frei.

Das Team hat für alle, die sich zur kreativen Freiheit und Lautstärke aller Frauen bekennen wollen, einen Hoodie entworfen – für jede, die sich mit der Sisterhood identifiziert.

Und NEIN, im Preis ist keine Spende enthalten, es ist der Selbstkostenpreis der Druckerei für Einzel-Hoodies. Ihr kauft ihn für Euch. Für Euch selbst. Ohne Bitte um Rechtfertigung, ohne Vorschub anderer Motive.

Ihr seid das Zeichen, das Ihr setzt.

Den Sisterhoodie könnt Ihr hier bestellen:

sisterhoodie@kulanzamt.de

Leonores Mond

Vorlese-Initiative! Start mit James Thurbers lustigem und tiefsinnigen Märchen.

Wenn es kühler und dunkler wird, kann man gemütlich vorlesen. Wir stellen lustige oder nachdenkliche Kindergeschichten und Märchen vor! Eingeladen sind alle, die erste Vorleserei ist vor allem für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren gedacht.

Spaß an der Sache haben aber auch Ältere, die Sinn für Ironie haben. Etwas Geschlechter-Gerechtigkeit kommt auch durch bei dem zeitlosen, aber trotzdem sehr modernen Märchen.

Worum es geht? Naja, die Prinzessin ist krank. Die Königin regt das auf. Niemand weiß Abhilfe. Nur der Hofnarr hat eine Idee, und bei der geht es vor allem darum, den Mond richtig zu verstehen…

Das Scheusal

Frau. Macht. Kunst. – Alice Herdan-Zuckmayer steht in vielen Lexika als „Frau von Carl Zuckmayer“, ist aber Schriftstellerin in ihrem eigenen Recht. Ihre Erlebnisse und ihr Weg durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit sind eine herzerwärmende Story voller rührender Erlebnisse und ironischer DIstanz. Geschickt erzählt die Autorin Welthistorisches, Anekdotisches und verbindet alles mit wunderbaren Hintergrundstories.
Der Zweite Teil – Geschichten für sich, man muss den ersten Teil nicht kennen – wird am Sonntag, 2.11.2025, um 16:00 Uhr im Kulanzamt vorgestellt und vorgelesen. Eintritt frei. Jede/r ist eingeladen

WIR PLANEN EINE HOODIE-AKTION! IHR KÖNNT EUCH WARM ANZIEHEN!

Vorbeigehuscht

Fotoausstellung und Buchvorstellung Hans Peter Götze
„VORBEIGEHUSCHT“

Vernissage am Sonntag, 10. August 2025 um 14.00 Uhr im Showroom
Stacheder, Bronner Platz 3, Weingarten. Die Vernissage wird musikalisch
am Flügel umrahmt von der Pianistin Andrea Kunzemann.
Eigentlich ist der Titel der Veranstaltung und des Buches Vorbeigehuscht
etwas widersprüchlich, denn die Fotos und die Glossen, Kurzgeschichten
und Reiseberichte des Buches sind im richtigen Augenblick festgehalten
und noch lange nicht vorbei.
Alles sind Entdeckungen der besonderen Art, sowohl die überraschenden
Ideen bei den Motiven, als auch die Einfälle für die Buchinhalte.
Der Künstler sucht nicht die alltäglichen, sondern die besonderen Motive. In
vielen Fällen ist das der Schritt zur abstrakten Fotografie.

Vernissage: So, 10.8.2025 – 14:00 Uhr
Lesung aus dem Buch „Vorbeigehuscht“

Hans Peter und Sieglinde Götze
Musik: Andrea Kunzemann, Klavier
Laudatio: Timmo Strohm

Ausstellung vom 10.8. bis 7.9.2025
Öffnungszeiten: So 14:00 – 17:30 Uhr

Radierung und Komposition

Jan Kopp

Dass jemand zeitgenössische Kunstmusik komponiert und gleichzeitig Radierungen macht, erscheint auf den ersten Blick eine recht willkürliche Kombination. Auf den zweiten Blick jedoch ergeben sich zwischen beiden Tätigkeiten erstaunliche Parallelen. So ist beiden gemeinsam, dass sie mit unterschiedlichsten Formen von Druck arbeiten und dass sie physischen Druck in emotionalen Ausdruck verwandeln.

Die Quelle der Kunst ist immer eine hochdifferenzierte Ausübung von Druck auf verschiedenen Untergründen.

Die Musik im 20. Jahrhundert hat die Grenzbereiche des Über- und Unterdrucks in der Klangerzeugung und damit die Welt der Geräusche als musikalisches Material erschlossen. Die avantgardistische Radierung wiederum hat mit der Technik des Prägedrucks das gedruckte Bild ins Plastische erweitert.

Jan Kopp wird in seinem Vortrag anhand von historischen Beispielen ebenso wie an eigenen Arbeiten diese Zusammenhänge näher erläutern.

Sonntag, 27.7.2025, Finissage „Nicht von dieser Welt“
17:00 Uhr, Showroom Stacheder / Klavierwerkstatt Klöckner
Broner Platz 3, 88250 Weingarten
Eintritt frei

Der Komponist und bildende Künstler Jan Kopp vor seinen Radierungen
Der Komponist Jan Kopp vor seinen Radierungen